Ziele

Schaufenster zu den 17 Zielen und Möglichkeiten

PopUpit-Ziele (PDF)

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PopUpit-Goals (PDF)

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Der Begriff Nachhaltigkeit

… stammt aus der Forstwirtschaft und steht für eine bleibende Ressourcennutzung vom Wald. Diese Wertschöpfung der Ökosysteme bedeutet, dass nicht mehr Holz gefällt wird, als sich regenerieren und nachwachsen kann. So wurde es bereits von meinem Vater und Großvater gehandhabt, die ehemals Förster in Brandenburg, Ostpreußen und Schleswig-Holstein waren. Traditionelle Ökosysteme und nachhaltige Wirtschaftsformen haben z.B. zum Jagen, Sammeln, Feldbau und Fernweidewirtschaft große Naturgebiete. Viele Kulturen mit Erdverbundenheit bestehen mit effizienter, langsamer und stetiger Anpassung der Nutzung an die jeweiligen Standorte. Die Substanz der Biodiversität, bzw. biologische Vielfalt wurde dadurch kaum verringert.

Heute wird mit der „Nachhaltigkeit“ viel mehr verbunden. Es sind viele gute Ziele für das Klima, die Ökologie, der Gerechtigkeit und zur Zukunft, aber auch einige Mythen zur Dauerhaftigkeit in der Wirtschaft usw. entstanden. Die Definitionsvielfalt hat Modelle und Anpassungen der Leitstrategien ergeben. Besonders die Wachstums-Philosophie ist in vielen Bereichen der Politik und Wirtschaft (Lebensdauer von Produkten) zum Umgang mit kommenden Generationen und der Gesellschaft fraglich. „Made in Germany“ soll ein positiver Begriff bleiben. Die planetaren Grenzen im Klimawandel sind schon überschritten. Neue Technologien und Erneuerbare Energien reichen zum Wachstum kaum aus und die Solidarität, sozialer Ausgleich und Gemeinwohl-Ökonomie kommen zu kurz.

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Die 17 Ziele der Nachhaltigkeit von den Vereinten Nationen bis 2030 (SDG’s, Global Goals)

Ein »Verantwortungsvoller Konsum« und die »Maßnahmen zum Klimaschutz« sind nur zwei der guten Ziele! … Aber was sind die größten Probleme, die unser Planet und die Menschheit zu bewältigen haben? … Antworten sind: Armut, Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Hunger, Klimawandel, verschmutzte Meere, aussterbende Tierarten und vieles mehr … leider!

Die Agenda 2030, die 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen mit 17 Zielen beschlossen wurde, ist für eine soziale, wirtschaftliche und ökologische nachhaltige Entwicklung sehr wichtig. Die verschiedenen Ebenen sind miteinander verwoben:

Nur wenn alle fünf Säulen – Planet, People, Peace, Prosperity und Partnership – stabil sind, entsteht ein tragfähiges Konstrukt der nachhaltigen Entwicklung. Es gilt das Grundverständnis Alexander von Humboldts, dass alles mit allem zusammenhängt.

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Und was tun wir dagegen? … jede*r das, was er oder sie tun kann. Das gilt für jeden Einzelnen, aber auch für Regierungen, Unternehmen und Organisationen. Einige tun etwas, viele aber auch nicht – oder zumindest nicht genug. Und selbst diejenigen, die aktiv werden, kochen manchmal ihr eigenes Süppchen.

Zum Erreichen der Ziele wäre es viel besser gemeinsam an einem Strang zu ziehen und alle können etwas beitragen. Ganz egal, ob als Regierung, Unternehmen oder Bürger*in dieser Welt. Die Vereinten Nation haben 17 nachhaltige Entwicklungsziele ins Leben gerufen. Dieses sind sie im Schnelldurchlauf:

Die 17 Ziele sind:

1. NO POVERTY / Keine Armut … Armut in jeder Form und überall beenden

2. ZERO HUNGER / Keine Hungersnot … Hunger beenden, Ernährungssicherheit, bessere Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft fördern

3. GOOD HEALTH AND WELL-BEING / Gesundheitsversorgung … gutes, gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und Wohlergehen fördern

4. QUALITY EDUCATION / Hochwertige Bildung … inklusive, gerechte und hochwertige Bildung für alle gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens fördern

5. GENDER EQUALITY / Gleichberechtigung der Geschlechter … und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen

6. CLEAN WATER AND SANITATION / Sauberes Wasser und Sanitäre Einrichtungen … Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle

7. AFFORDABLE AND CLEAN ENERGY / Erneuerbare Energie … Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle.

8. DECENT WORK AND ECONOMIC GROWTH / Gute Arbeit und wirtschaftliches Wachstum … dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.

9. INDUSTRY, INNOVATION AND INFRASTRUCTURE / Industrie, Innovation und Infrastruktur … eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen

10. REDUCED INEQUALITIES / Reduzierte Ungleichheiten … Gleichheit innerhalb von Ländern und zwischen Staaten schaffen

11. SUSTAINABLE CITIES AND COMMUNITIES / Nachhaltige Städte und Gemeinden … Städte und Orte inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen

12. RESPONSIBLE CONSUMPTION & PRODUCTION / Verantwortung bei Konsum & Produktion … verantwortbaren Konsum, nachhaltige Produktion und haltbare Produkte fördern

13. CLIMATE ACTION / Klimaschutz schaffen … umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

14. LIFE BELOW WATER / Leben im Wasser … Ozeane, Meere, Meeresressourcen und alle Gewässer schützen und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

15. LIFE ON LAND / Leben an Land … Landökosysteme und Wälder schützen, wiederherstellen und ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung fördern, Verschlechterung des Bodens stoppen, umkehren, Wüstenbildung bekämpfen und den Verlust der Biodiversität stoppen.

16. PEACE, JUSTICE AND STRONG INSTITUTIONS / Frieden und Gerechtigkeit … friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

17. PARTNERSHIPS FOR THE GOALS / Partnerschaften um die Ziele zu erreichen … Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben

Eine Gesamtübersicht ist bei Citizenship / Global Goalswww.globalcitizen.org

 

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Planetare Grenzen der ökologischen Belastungen und Zukunftsszenarien

Belastungsgrenzen sind  die ökologische Grenzen der Erde, die eine Stabilität des Lebens und Ökosystems und der Menschheit gefährden. Derzeit werden zumeist neun planetaren Grundlagen diskutiert, die einen sicheren Handlungsspielraum für die Menschheit festlegen sollen, von denen mehrere jedoch bereits überschritten sind / … s.a. die Wikipedia-Grafiken dazu:

  1. Darstellung in welchem Umfang die planetaren Grenzen aktuell ausgeschöpft oder überschritten sind (nach Will Steffen et al., 2015), (CC BY-SA 4.0) Autor: Felix Müller
  2. Oekologische Belastungsgrenzen (planetary boundaries) nach Rockström et al. 2009, (CC BY-SA 4.0) Felix Müller
  3. Donut-Modell von Kate Raworth mit visualiertem Stand der Grenzen, 16 August 2018, (CC BY-SA 4.0) Apfelsamen
  4. Umweltwirkungen von Landwirtschaft und Ernährung im Kontext planetarer Grenzen, 2019 (CC BY-SA 4.0) Tomewi
  5. Globale Umweltveränderungen und Zukunftsszenarien der irdischen Biosphäre (Natürliche und anthropogene Biome, Ellis u. Navin Ramankutty, 2008)

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Die Prognose vom Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ gibt es fast 50 Jahre!

1972 wurde bereits beim St. Gallen Symposium die Studie zur Zukunft der Weltwirtschaft vorgestellt … Der Club of Rome hatte das Massachusetts Institute of Technology damit beauftragt … siehe auch auf Wikipedia … „Die Grenzen des Wachstums“ und „2052. Der neue Bericht an den Club of Rome“ von 2012.

Die Tendenzen der Industrialisierung, Bevölkerungswachstum, Unterernährung, Rohstoff­reserven-Ausbeutung und Zerstörung von Lebensraum mit globaler Wirkung sind schon lange sichtbar. Naturnahe Landwirtschaft, der Umweltschutz und viele weitere Brennpunkte bleiben ebenso ein Thema.

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Veränderungen im Leben und der Gesellschaft bedeutet: handeln und nicht abwarten!

Der ordnende Netzwerk-Ansatz bringt sowohl eine Entlastung, wie auch ökologische ökonomische Werte.
Im übertragenen Sinn lassen sich so gute und kreative Lösungen in den veränderten Bedingungen nach der Pandemie realisieren. Diese Ideen lassen sich auf viele Bereiche des Lebens anwenden. 

Möglich sind PopUp’s in sozialen Einrichtungen, kulturellen und vielen kommerziellen Branchen in Stadt und Land … z.B. die stärkere Nutzung von IT und Online-Services. Kooperation und Kommunikation, sowie kreative Chancen sind gefragt und bingen die Transformation: PopUpit > erweiter die Möglichkeiten!

Beispiele: … Schule (Online-Lernen) / … Erfolge bei Kooperationen / … Nachhaltiger Einkauf + Preisvergleich / … Infos

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